Tulsa King Staffel 3: Was bisher geschah und was die neue Season liefert

Mit dem Start der dritten Season hat sich Tulsa King Staffel 3 endgültig als eine der eigenwilligsten Crime-Serien im aktuellen Streaming-Kalender etabliert. Am 21. September 2025 begann bei Paramount+ die Fortsetzung der Geschichte um den New Yorker Mafioso Dwight „The General“ Manfredi, der einst für den Invernizzi-Clan eine 25-jährige Haftstrafe absaß und anschließend in das über 2.000 Kilometer entfernte Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma abgeschoben wurde. Wer die ersten beiden Staffeln verfolgt hat, weiß: Die Serie lebt weniger von klassischer Mafiadramaturgie als vom Aufeinanderprallen eines altmodischen Ostküsten-Gangsters mit der Realität des Mittleren Westens. Genau dieses Spannungsfeld trägt auch die neue Staffel, in der Stallone seinen tonlosen, fast beiläufigen Humor beibehält und Tulsa wie eine eigene Hauptfigur behandelt.

Im Zentrum steht weiterhin Sylvester Stallone, der mit ruhiger Lakonie einen Mann spielt, der Loyalität anders definiert als seine alten Auftraggeber. Er baut sein eigenes kleines Imperium auf, umgibt sich mit ungewöhnlichen Verbündeten und kassiert die Rechnungen, die andere offen lassen. Staffel 3 vertieft diese Dynamik, ohne den trockenen Humor der Vorgängerseason zu verlieren. Wer einsteigen will, findet hier einen kompakten Überblick über Handlung, Besetzung, Folgenanzahl, Verfügbarkeit in Deutschland und die bereits angekündigte vierte Staffel.

Wichtig ist dabei: Die dritte Season ist kein Neustart, sondern eine konsequente Fortsetzung der bisherigen Erzählung. Wer Tulsa King bisher nur vom Hörensagen kennt und mit dem Gedanken spielt, direkt in Staffel 3 einzusteigen, sollte zumindest die Grundkonflikte der ersten beiden Seasons kennen, um die Figurenkonstellationen richtig einordnen zu können. Die Serie belohnt Geduld und Kontinuität, nicht das schnelle Weiterschalten.

Starttermin und Veröffentlichung in Deutschland

Die deutschsprachige Ausstrahlung von Tulsa King Staffel 3 lief parallel zur US-Veröffentlichung über Paramount+ an. Wöchentlich wurde eine neue Episode freigeschaltet, beginnend mit dem 21. September 2025. Damit bleibt das Format seinem bewährten Wochentakt treu, den bereits die zweite Staffel im September 2024 etabliert hatte.

Für Zuschauerinnen und Zuschauer in Deutschland bedeutet das:

  • Originalsprache und deutsche Synchronisation stehen in der Regel zeitgleich bereit.
  • Die Synchronfassung entstand bei Studio Hamburg Synchron nach einem Dialogbuch von Satria Anthony Sudarbo unter der Dialogregie von Jörg Heybrock.
  • Wer bereits ein Paramount+-Abo nutzt, kann ohne Zusatzkosten einsteigen; Free-TV-Premieren sind bisher nicht angekündigt.

Die genauen Sendezeiten pro Folge sind in Deutschland vor allem relevant, weil das lineare Fernsehen die Serie bislang nicht regulär zeigt. Wer Staffel 3 verpasst, findet sie nach Ablauf der Exklusivfenster in der Regel nicht über klassische TV-Sender, sondern über den Streaming-Dienst selbst. In sozialen Netzwerken tauchen immer wieder Hinweise auf, dass einzelne Privatsender vereinzelte Folgen als Nachtprogramm zeigen könnten; bestätigt ist das bislang nicht.

Praktisch heißt das: Wer in Deutschland zuverlässig alle zehn Episoden sehen will, kommt um ein Paramount+-Abo nicht herum. Einige Folgen tauchen mit zeitlichem Abstand über Lizenzdeals in den Katalogen anderer Anbieter auf, doch das ist eher die Ausnahme als die Regel und betrifft meist nicht die aktuelle Staffel. Wer auf physische Medien setzt, wartet ebenfalls noch: Eine offiziell angekündigte DVD- oder Blu-ray-Veröffentlichung von Tulsa King Staffel 3 liegt derzeit nicht vor.

Handlung von Tulsa King Staffel 3

Die dritte Staffel setzt unmittelbar nach den Ereignissen des zweiten Seasonfinales ein. Dwight Manfredi hat sich in Tulsa eine eigene Machtbasis geschaffen, doch mit dem Erfolg wachsen auch die Risiken. Der Invernizzi-Clan akzeptiert die neue Ordnung im Mittleren Westen nicht stillschweigend, und lokale Akteure sehen in Dwight längst nicht mehr nur einen Außenseiter, sondern eine Konkurrenz. Hinzu kommen FBI-Interessen, die in Staffel 2 angedeutet wurden und in der neuen Season konkreter werden.

Im Kern geht es um drei große Konfliktlinien:

  • Familie und Loyalität: Dwight versucht, zwischen seinem neuen Tulsa-Netzwerk und alten Verpflichtungen zu navigieren.
  • Territorium: Die Frage, wer in Oklahoma über welche Geschäfte bestimmt, wird offen ausgefochten.
  • Persönliche Identität: Ein Mann, der 25 Jahre im Gefängnis verbracht hat, muss entscheiden, wer er in einer Welt sein will, die sich grundlegend verändert hat.

Die Serie bleibt dabei ihrem Ton treu: viel trockener Humor, lange ruhige Szenen, dann wieder überraschend harte Gewalt. Vergleiche mit anderen Paramount+-Formaten wie Mayor of Kingstown drängen sich auf, ohne dass Tulsa King Staffel 3 einfach ein Klon wäre. Stallones Figur wirkt wie ein Relikt aus einer anderen Ära des organisierten Verbrechens, das sich in der Gegenwart neu erfinden muss. Auch die Tatsache, dass Tulsa im Titel steht, ist kein Zufall: Die Stadt liefert das Sittengemälde, vor dem die Mafia-Geschichte klein und zugleich größer erscheint.

Erzählerisch fällt auf, dass die dritte Staffel stärker als zuvor mit dem Kontrast zwischen Ostküsten-Mentalität und Oklahoma-Alltag arbeitet. Szenen, in denen Dwight mit lokalen Geschäftsleuten, Farmern oder Kleinstadtpolizisten aneinandergerät, haben einen beinahe westernhaften Unterton. Gewalt bricht hier nicht in einer Großstadt-Gasse aus, sondern oft auf Parkplätzen, in Motels oder auf weitläufigen Straßen, die im Abendlicht liegen. Das verändert den Rhythmus der Serie erheblich und ist einer der Gründe, warum Tulsa King Staffel 3 trotz ähnlicher Thematik anders wirkt als klassische Ostküsten-Mafia-Erzählungen.

Besetzung und neue Figuren

Die zentrale Besetzung bleibt stabil, wird aber um mehrere Schlüsselfiguren erweitert. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Rollen in Staffel 3, basierend auf dem bestätigten Ensemble:

Darsteller Figur Funktion in Staffel 3
Sylvester Stallone Dwight „The General“ Manfredi Protagonist, baut sein Tulsa-Imperium aus
Martin Starr Lawrence „Bodhi“ Geigerman Tech-affiner Stratege im inneren Kreis
Jay Will Tyson Mitchell Muskel und Vertrauter, mit eigener Agenda
Max Casella Armand Truisi Veteran aus alten New Yorker Tagen
Andrea Savage Stacy Beale Polizeiliche Gegenspielerin mit kompromissloser Linie
Domenick Lombardozzi Charles „Chickie“ Invernizzi Vertreter des alten Clans, erweitert seine Rolle
Neal McDonough Carl Thurgood Lokaler Konkurrent mit politischem Rückhalt
Robert Patrick Jeremiah Dunmire Neue Schlüsselfigur in Staffel 3

Neben diesen wiederkehrenden Namen treten in Staffel 3 weitere Charaktere auf, die Dwights Netzwerk erweitern. Die Mischung aus wiederkehrenden und neuen Figuren ist bewusst gewählt, um das Tulsa-Setting als eigenständige Welt jenseits der New Yorker Mafia-Erzählung zu etablieren. Stallone bleibt dabei der ruhende Pol: Auch in Szenen mit halben Dutzend Figuren auf dem Bild bleibt sein Dwight das Zentrum, einfach weil er sich Zeit lässt, während die anderen reden.

Charakteristisch ist auch der Umgang mit Nebenrollen. Wo andere Serien Nebenfiguren oft nur als Stichwortgeber behandeln, gibt Tulsa King Staffel 3 ihnen kleine Eigenleben, die in einzelnen Folgen mehr Gewicht bekommen als erwartet. Gerade diese Momente sind es, die das Format von der klassischen Procedural-Serie abheben. Der Zuschauer lernt mit der Zeit weniger einen Ermittler mit Team kennen als ein ganzes Kleinstadt-Ökosystem, in dem jede Figur eigene Rechnungen offen hat.

Folgenanzahl und Episodenstruktur

Staffel 3 umfasst wie die vorherigen Seasons zehn Episoden. Damit bleibt die Staffel kompakt genug, um eine klare Dramaturgie zu entwickeln, und lang genug, um die verschiedenen Konflikte auszureizen. Die Episoden bewegen sich zwischen eigenständigen Kapiteln mit eigenem Antagonisten und einer übergeordneten Staffel-Bogenhandlung.

Ein typischer Aufbau der Episoden lässt sich so zusammenfassen:

  1. Eröffnungssequenz: Dwight etabliert eine neue Geschäftsbeziehung oder reagiert auf einen Konflikt.
  2. Eskalation: Ein Zwischenfall zwingt ihn, zwischen Gewalt, Verhandlung und ungewöhnlichen Lösungen zu wählen.
  3. Figurenmoment: Eine ruhigere Szene zeigt das Innenleben einer Nebenfigur.
  4. Cliffhanger: Am Ende kippt eine zuvor sichere Annahme, oft ohne laute Schusswechsel.

Diese Struktur mag klassisch wirken, doch der Erzählton bleibt ungewöhnlich. Gewalt ist präsent, aber nie Selbstzweck. Wer Tulsa King Staffel 3 schaut, sollte sich auf Dialogszenen einlassen, die mehr über Machtverhältnisse verraten als über Schusswaffen. Spannung entsteht hier weniger durch Tempo als durch die Frage, wer in einem Gespräch als Erster wegschaut.

Im Vergleich zu Staffel 2 fällt auf, dass die Episoden der dritten Season häufiger mit offenen Enden arbeiten. Einzelne Folgen enden nicht immer mit einem klaren Schnitt, sondern mit einer Geste, einem Satz, einem Blick, der erst in der nächsten Folge seine volle Bedeutung entfaltet. Das verlangt mehr Aufmerksamkeit, belohnt aber mit einer dichteren Staffelwirkung. Wer nur nebenbei schaut, verpasst leicht Zwischentöne, die für das Verständnis der Handlung wichtig sind.

Wo Sie Tulsa King Staffel 3 streamen können

In Deutschland ist die dritte Staffel exklusiv über Paramount+ verfügbar. Das hat praktische Konsequenzen:

  • Es gibt kein lineares Free-TV-Begleitprogramm.
  • Andere Streaming-Dienste wie Netflix oder Prime Video zeigen die Folgen nicht im eigenen Katalog, sondern lediglich im Rahmen von Lizenzdeals außerhalb des Paramount+-Fensters.
  • Wer die Serie auf DVD oder Blu-ray schätzt, muss auf eine mögliche spätere Veröffentlichung warten; bislang ist kein physischer Release angekündigt.

Für Haushalte, in denen mehrere Personen streamen, lohnt sich ein Blick auf die Tarifmodelle von Paramount+. Die werbefinanzierte Variante ist günstiger, schaltet jedoch vor Episodenbeginn Werbung. Das werbefreie Abo empfiehlt sich, wenn man Tulsa King Staffel 3 am Stück schauen will. Wer die deutsche Synchronisation nicht gewohnt ist, sollte zumindest die ersten Episoden im Original probieren: Stallone spielt sehr stark über Betonung und Pausen, was in der Übersetzung nur teilweise erhalten bleibt.

Wichtig zu wissen: Paramount+ ist in Deutschland direkt als eigenständiger Dienst verfügbar, teilt sich den Katalog aber teilweise mit anderen Angeboten. Inhalte wie Tulsa King Staffel 3 sind jedoch explizit als Eigenproduktionen gekennzeichnet und bleiben im Regelfall über die gesamte Exklusivphase auf Paramount+. Wer auf Reisen innerhalb der EU streamt, hat in der Regel Zugriff auf den identischen Katalog; in anderen Regionen kann es dagegen zu Einschränkungen kommen.

Ton, Tempo und Inszenierung

Wer Staffel 1 und 2 kennt, weiß: Tulsa King Staffel 3 setzt den bewusst reduzierten Erzählstil fort. Taylor Sheridan und Showrunner Terence Winter verzichten weitgehend auf den überdrehten Ton vieler moderner Crime-Serien. Stattdessen dominieren lange Einstellungen, gesetzte Kameraarbeit und Dialoge, in denen vieles unausgesprochen bleibt.

Drei gestalterische Merkmale prägen die Season:

  • Oklahoma als eigene Bildsprache: Weite Landschaften, Kleinstadtfassaden, Neonreklamen, die im Kontrast zur Ostküsten-Herkunft des Protagonisten stehen.
  • Musik als Erzähler: Der Soundtrack bleibt sparsam, setzt aber gezielt Country- und Blues-Elemente ein, um die kulturelle Verschiebung zu unterstreichen.
  • Stallones Präsenz: Die Kamera nimmt sich Zeit für seinen physischen Auftritt, der die Figur Dwight als jemanden inszeniert, der jeden Raum dominiert, ohne laut zu werden.

Diese Inszenierung passt zu einem Format, das eher Charakterstudie als reine Actionreihe ist. Wer temporeiche Folgen erwartet, muss sich auf ruhigere Passagen einlassen, wird aber mit dichteren Szenen belohnt. Auffällig ist auch, wie oft die Serie mit Tageslicht arbeitet, das Tulsa grell und fast dokumentarisch ausleuchtet, statt auf den üblichen, künstlich abgedunkelten Großstadt-Look zu setzen.

Ein zweiter Blick lohnt sich auf die Szenen abseits der Haupthandlung. In mehreren Episoden der dritten Staffel gibt es Sequenzen, in denen Dwight scheinbar alltäglichen Tätigkeiten nachgeht: einem Essen, einem Spaziergang, einem Blick aus einem Motelfenster. Diese Szenen sind nicht erzählerisch notwendig, tragen aber entscheidend dazu bei, dass Tulsa als Lebensraum und nicht nur als Schauplatz funktioniert. Tulsa King Staffel 3 setzt damit einen Kontrapunkt zu Serien, die ihre Schauplätze austauschbar behandeln.

Verbindungen zu den ersten beiden Staffeln

Neueinsteiger können theoretisch mit Staffel 3 beginnen, verlieren aber wichtige Figurenkonstellationen. Wer verstehen will, warum Dwight in Tulsa überhaupt Fuß fassen konnte, kommt um die ersten beiden Seasons nicht herum. Die wichtigsten Brücken im Überblick:

Staffel Kernkonflikt Wirkung auf Staffel 3
Staffel 1 (2022) Dwight wird aus dem Gefängnis entlassen und in Tulsa gestrandet. Er baut sich ein neues Netzwerk auf. Liefert die Grundlage für Dwights Status als eigenständiger Akteur.
Staffel 2 (2024) Der Invernizzi-Clan versucht, Tulsa zurückzugewinnen. Lokale Konkurrenten treten auf. Bereitet die größeren Konflikte der dritten Staffel vor.
Staffel 3 (2025) Die Tulsa-Machtstrukturen werden auf eine neue Probe gestellt, FBI-Linien treten stärker hervor. Setzt die begonnenen Handlungsstränge konsequent fort.

Diese Kontinuität ist ein bewusstes Stilmittel. Anders als viele Streaming-Serien, die jede Season neu erfinden, bleibt Tulsa King Staffel 3 seinem Erzählfaden treu und belohnt langfristige Zuschauerinnen und Zuschauer. Wer Staffel 1 und 2 kennt, bemerkt zudem, wie einzelne Nebenfiguren, die in den ersten Folgen eher dekorativ wirkten, in Staffel 3 plötzlich handlungsentscheidend werden.

Wer wenig Zeit hat und nicht alle 20 Folgen nachholen möchte, kann sich an den beiden Staffelfinalen orientieren. Die letzten Episoden der ersten beiden Seasons bündeln die wesentlichen Konflikte und liefern die nötigen Voraussetzungen, um in Tulsa King Staffel 3 ohne größere Lücken einzusteigen. Ergänzend helfen Recap-Videos seriöser Film- und Serienseiten, die Figurenbeziehungen in kompakter Form aufzuarbeiten.

Rezeption und Einordnung

Die internationale Kritik ordnet Tulsa King Staffel 3 ähnlich ein wie die Vorgängerseasons: solide handwerklich, getragen von Stallone, atmosphärisch eigenständig. Vergleiche mit anderen Mafia- und Crime-Serien sind häufig, treffen aber nicht immer den Kern. Die Show funktioniert am besten, wenn man sie als Western mit Mafia-Vokabular begreift: ein Einzelgänger, eine Stadt, ein langer Konflikt.

Wer bereits andere Taylor-Sheridan-Formate wie Yellowstone oder Landman schätzt, wird den Ton wiedererkennen. Wer klassische Cop-Serien bevorzugt, könnte das Tempo als zu ruhig empfinden. Beide Reaktionen sind nachvollziehbar, zeigen aber auch, dass sich die Serie bewusst gegen Mainstream-Krimikost positioniert. In Online-Diskussionen taucht zudem immer wieder der Hinweis auf, dass Tulsa King Staffel 3 stärker mit dem Lokalkolorit spielt als viele vergleichbare Produktionen, ohne dabei in Folklore abzudriften.

Bei allem Lob bleibt festzuhalten: Die dritte Staffel ist kein Serienphänomen im Stile eines Massenevents, sondern ein Format mit eigenem Publikum. Die Quoten bei Paramount+ gelten als solide, einflussreich ist die Serie vor allem in den USA und in Märkten mit starker Paramount+-Verbreitung. Für deutsche Zuschauerinnen und Zuschauer ist vor allem relevant, dass Paramount+ die Serie hier zuverlässig synchronisiert und im Originalton anbietet, was nicht selbstverständlich ist.

Was bisher über Staffel 4 bekannt ist

Bereits im Juli 2025 hat Sylvester Stallone öffentlich eine vierte Staffel angekündigt. Damit ist die Zukunft der Serie über die aktuelle Season hinaus gesichert. Konkrete Handlungsdetails sind bisher nicht veröffentlicht, doch die Weichenstellung in Tulsa King Staffel 3 deutet auf eine fortgesetzte Auseinandersetzung zwischen Tulsa-Netzwerk, Invernizzi-Clan und staatlichen Behörden hin. Für Paramount+ ist die Serie ein Aushängeschild im eigenen Crime-Segment, entsprechend groß ist das Interesse, die Marke weiterzuführen.

Ob Staffel 4 noch stärker auf den FBI-Strang setzt, wie sich die Tulsa-Nebenfiguren entwickeln und ob neue Schauplätze außerhalb Oklahomas hinzukommen, ist offen. Wer die Andeutungen aus dem Finale der dritten Staffel ernst nimmt, darf damit rechnen, dass Stallone seine Figur nicht in ruhigeres Fahrwasser steuert, sondern in eine Auseinandersetzung, die endgültig klärt, wem Tulsa gehört.

Mit Blick auf die Produktionsplanung ist zudem interessant, dass Taylor Sheridan das Tulsa-Universum in den letzten Jahren deutlich ausgebaut hat. Formate wie Landman und 1883 zeigen, dass Sheridan Figuren und Schauplätze immer wieder in neuen Konstellationen zusammenführt. Eine vierte Staffel von Tulsa King könnte in diesem Kontext auch als Brücke zu weiteren Erzählsträngen dienen, ohne dass dies bisher offiziell bestätigt ist.

Praxis-Tipps für den Einstieg

Wer die dritte Staffel möglichst effizient erleben will, kann sich an folgender Reihenfolge orientieren:

  1. Zuerst die wichtigsten Folgen der ersten beiden Staffeln als Zusammenfassung lesen, um die Figurenkonstellationen zu verstehen.
  2. Dann Staffel 3 in Originalsprache mit Untertiteln probieren, um Tonfall und Wortwitz unverfälscht mitzubekommen.
  3. Bei Bedarf auf die deutsche Synchronfassung umschalten, die für ihre eigene Charakterstimme bekannt ist.
  4. Folgen wöchentlich schauen, um die Staffelwirkung nicht zu zerstören.
  5. Nach dem Staffelfinale die angekündigte vierte Season im Auge behalten.

Wer diesen Ablauf wählt, bekommt ein konsistentes Seherlebnis, ohne sich in den über 20 Episoden der ersten beiden Seasons zu verlieren. Sinnvoll ist es zudem, vorab zu prüfen, ob der eigene Paramount+-Account auch im Ausland funktioniert, falls eine Reise ansteht. Innerhalb der EU ist das in der Regel kein Problem, in anderen Regionen kann es Einschränkungen geben.

Ein letzter praktischer Hinweis: Wer Staffel 3 ohne Spoiler erleben will, sollte Diskussionsforen und soziale Netzwerke während der wöchentlichen Veröffentlichung meiden. Die Serie lebt von überraschenden Wendungen, die in den einschlägigen Subreddits und Facebook-Gruppen oft binnen Stunden diskutiert werden. Ein bewusster Verzicht auf spoilernahe Kanäle verstärkt das Seherlebnis spürbar.

Häufige Missverständnisse zur Serie

Im Netz halten sich einige Annahmen, die nicht ganz zutreffen. Drei Beispiele:

  • „Tulsa King ist eine Stallone-Action-Serie.“ Tatsächlich dominiert der ruhige Ton, Actionsequenzen sind dosiert eingesetzt.
  • „Staffel 3 ist ein Neustart.“ In Wirklichkeit setzt sie die Handlung der zweiten Season fort und vertieft bestehende Konflikte.
  • „Die Serie läuft auch im Free-TV.“ In Deutschland ist sie bislang ausschließlich über Paramount+ verfügbar.

Wer diese Punkte kennt, vermeidet falsche Erwartungen und kann Tulsa King Staffel 3 mit dem passenden Blickwinkel schauen. Ein viertes Missverständnis taucht regelmäßig in Kommentarspalten auf: dass Tulsa King ein Spin-off von Yellowstone sei. Beide Formate stammen zwar von Taylor Sheridan, erzählen aber getrennte Geschichten mit eigenem Personal.

FAQ: Häufige Fragen zu Tulsa King Staffel 3

Wann ist Tulsa King Staffel 3 gestartet?

Die dritte Staffel startete am 21. September 2025 bei Paramount+.

Wie viele Episoden hat Tulsa King Staffel 3?

Die Season umfasst zehn Episoden, die wöchentlich veröffentlicht werden.

Wo kann ich Tulsa King Staffel 3 in Deutschland streamen?

Die Staffel ist in Deutschland exklusiv über Paramount+ verfügbar, sowohl in der Originalfassung als auch in der deutschen Synchronisation.

Ist Tulsa King Staffel 3 für Einsteiger geeignet?

Theoretisch ja, praktisch empfiehlt es sich, zumindest die Grundzüge der ersten beiden Staffeln zu kennen, da zentrale Figuren und Konflikte dort eingeführt werden.

Wurde Tulsa King Staffel 4 angekündigt?

Ja, Sylvester Stallone hat im Juli 2025 eine vierte Staffel öffentlich bestätigt.

Wer ist der Showrunner von Tulsa King?

Showrunner ist Terence Winter, der bereits für Produktionen wie Boardwalk Empire verantwortlich zeichnete.

Spielt Sylvester Stallone in Staffel 3 die Hauptrolle?

Ja, Dwight „The General“ Manfredi bleibt die zentrale Figur der Serie.

Welche Themen stehen in Staffel 3 im Vordergrund?

Im Kern geht es um Loyalität, territoriale Machtkämpfe, die Rolle des FBI und um Dwights Versuch, in Oklahoma eine eigene Identität jenseits des alten Clans zu finden.

Gibt es eine deutsche Synchronfassung?

Ja, die deutsche Synchronfassung wurde bei Studio Hamburg Synchron produziert und steht zeitgleich zur Originalversion zur Verfügung.

Ist Tulsa King Staffel 3 für ein jüngeres Publikum geeignet?

Die Serie enthält Gewalt- und Krimidarstellungen, die eher ein erwachsenes Publikum ansprechen. Eine offizielle Altersfreigabe ist abhängig von der jeweiligen FSK-Einstufung pro Episode.

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